Tsoro

Spielart: Traditionelles vierreihiges Mancala ohne Speicher; 2 Spieler, 21 Löcher pro Reihe; simbabwische Shona-Variante (Fuva/Imbwe) mit Kopflöchern musoro, Stafettenaussaat und wahlweisen Fängen aus zwei Löchern als Bonus.

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Überblick

Unter den Shona im Nordosten Simbabwes ist Tsoro ein Oberbegriff für traditionelle Brett- und Steinspiele; er umfasst einheimische Damenbrettspiele, Ausrichtungsrätsel in Dreierreihen (Tsoro Yemutatu), Zwölfmänner-Morris (Tsoro Yemutwelve) und komplexe Mancala-Formen. Das hier ausführlich dargestellte klassische vierreihige Mancala heißt eigens Fuva oder Imbwe; die Regeln wurden 1964 erstmals systematisch von J. B. Matthews dokumentiert. Tief in die gemeinsame Freizeit verwoben, werden Partien gewöhnlich im Freien ausgetragen, indem man die Löcher (magomba) direkt in die Erde oder in den Sand gräbt und mit glatten Flusskieseln (matombo), wilden Samen oder umgebrauchten Flaschendeckeln spielt; Bretter werden aber auch auf Papier gezeichnet und in Holz geschnitzt. Auf der weitläufigen 4×21-Aufstellung gespielt, ist Tsoro für seine taktische Tiefe berühmt: Es gibt eigene Außenreihen-„Köpfe" (misoro), die das Beenden eines Zuges nach Wahl erlauben, sowie großzügige Bonusfänge, mit denen ein Spieler nach dem Durchbrechen der Frontlinie zusätzliche feindliche Taschen plündern kann.

Spielbrett

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Spielanleitung

Fangen

Spielende und Sieger

Notizen


Source: Mancala World – Tsoro