Bao la Kimasai (zweireihig)

Spielart: Traditionelles vierreihiges Mancala ohne Speicher; 2 Spieler, 8 Löcher pro Reihe; zweiphasiges Hirten-Spiel der Maasai mit Aussaat als Mehrfachumlauf im Uhrzeigersinn, Einführung von Reservekühen und Viehdieb-Fängen.

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Überblick

Bao la Kimasai (zweiphasige Variante) ist ein traditionelles vierreihiges Mancala, das von den maasaischen Viehzüchtern im Landesinneren des nördlichen Tansania gespielt wird, besonders in den Ebenen rund um den Kilimandscharo. Die Regeln dieser lebendigen Tradition wurden 2001 von David MacKay aus dem Mund von Moinget Ole Kuney dokumentiert, der als maasaischer Gesundheitshelfer an einer Ambulanz nahe dem Flughafen Kilimandscharo stationiert war. Tief durchdrungen von der Viehzuchtkultur der Maasai, spiegeln die Mechaniken und die Terminologie des Spiels das Hirtenleben unmittelbar wider: Die Löcher des Bretts gelten als befestigte Viehgehege oder kraals (enkang; Plural: inkang'ite), während die Samen wertvolles Vieh darstellen (engiteng; Plural: ingishu). Das Spiel verläuft in zwei gegensätzlichen Phasen: einer eröffnenden Hirtenphase, in der Reservekühe nach und nach auf die Weide gebracht werden, gefolgt von einer aggressiven Viehdieb-Phase, in der die Herden des Gegners aus dessen Gehegen über die Grenze hinweg erbeutet und in die eigenen Pferche getrieben werden.

Spielbrett

Spielanleitung

Das Spiel verläuft in zwei aufeinanderfolgenden Phasen:

Erster Teil: Hirten und Einführen der Reserve

Zweiter Teil: Viehdiebstahl und offenes Spiel

Fangen

Spielende und Sieger

Notizen


Source: Mancala World – Bao la Kimasai (two rows))